Das Alagille-Syndrom ist eine Erbkrankheit, die anderen Formen von Lebererkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern sehr ähnelt.
Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ist eine erbliche genetische Störung, die zur Entwicklung von Lungen- und/oder Lebererkrankungen führen kann. Es ist die häufigste genetische Ursache für Lebererkrankungen bei Kindern.
Autoimmunhepatitis (AIH) und AIH/sklerosierende Cholangitis-Überlappungssyndrom, bekannt als autoimmune sklerosierende Cholangitis (ASC)
Die Gallenwege entzünden sich und verstopfen kurz nach der Geburt. Dies führt dazu, dass die Galle in der Leber verbleibt, wo sie beginnt, Leberzellen schnell zu zerstören und eine Zirrhose oder Vernarbung der Leber verursacht.
Beim Budd-Chiari-Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung, bei der die Venen, die Blut aus der Leber transportieren, aufgrund von Blutgerinnseln verengt und/oder verstopft sind.
Das Crigler-Najjar-Syndrom ist eine seltene, lebensbedrohliche Erbkrankheit, die die Leber betrifft und durch einen hohen Bilirubinspiegel im Blut (Hyperbilirubinämie) gekennzeichnet ist.
Galaktosämie ist eine Ansammlung von Galaktose im Blut, die schwerwiegende Komplikationen wie eine vergrößerte Leber, Nierenversagen, Katarakte in den Augen oder Hirnschäden verursachen kann.
Unter Hepatitis versteht man eine Leberentzündung. Hepatitis B ist ein Virus, das im Blut und in Körperflüssigkeiten auftritt und eine Infektion verursacht.
Das Hepatitis-C-Virus (HCV) verursacht eine Infektion, die die Leber schädigt. Die Übertragung erfolgt durch Blut-zu-Blut-Kontakt mit einer mit dem Virus infizierten Person.
Die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist die häufigste Form einer chronischen Lebererkrankung bei Kindern und Jugendlichen.
Es handelt sich um eine Erbkrankheit, die den Stoffwechsel beeinträchtigt – die Art und Weise, wie der Körper Nahrung in Energie umwandelt.
Primär sklerosierende Cholangitis (PSC) ist eine chronische oder langfristige Erkrankung, die die Gallenwege langsam schädigt. Galle ist eine Verdauungsflüssigkeit, die in der Leber hergestellt wird.
Die progressive familiäre intrahepatische Cholestase (PFIC) ist eine seltene genetische (erbliche) Erkrankung, die eine fortschreitende Lebererkrankung verursacht, die typischerweise zu Leberversagen führt.
Das Gilbert-Syndrom ist eine leichte genetische Störung, bei der die Leber eine Substanz namens Bilirubin nicht richtig verarbeitet. Bilirubin entsteht durch den Abbau roter Blutkörperchen.
Das Reye-Syndrom ist eine seltene Krankheit, die alle Körperorgane betrifft, am stärksten jedoch das Gehirn und die Leber schädigt. Sie tritt vor allem bei Kindern auf, die sich von einer Virusinfektion erholen.
Die Wilson-Krankheit führt dazu, dass der Körper überschüssiges Kupfer zurückhält. Die Leber einer Person mit Morbus Wilson gibt Kupfer nicht wie vorgesehen an die Galle ab.